|
Hagen, den 25. Oktober 2010
Sparen mit Luftbuchungen
„Es bleibt dabei: Die neue Landesregierung wird den Theatern in NRW helfen. Die von Oberbürgermeister Dehm erwartete Höhe der finanziellen Hilfen ist aber utopisch. Der Versuch von Wolfgang Röspel, seinem in die Kritik geratenen OB zu helfen, ist verständlich, aber sachlich unangemessen“, erklärt der heimische Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg.
Am Rande der Nolde/Schumacher-Ausstellungseröffnung hat Jörg erneut das Gespräch mit dem Kulturstaatssekretär Klaus Schäfer gesucht. Danach gibt es an der Kritik des Theaterfördervereins inhaltlich nichts hinzuzufügen. „Klaus Hacker hat Recht, wenn er die im Sparpaket aufgeführten Summen kritisiert. Das hat auch nichts mit Parteipolitik zu tun, sondern mit einer realistischen und sachlichen Einschätzung. Die fehlt bei der CDU und Wolfgang Röspel offenbar komplett“, kommentiert Jörg die Diskussion. „Die im Sparpaket enthaltenen Luftbuchungen bringen uns nicht weiter. Eine ehrliche und offene Diskussion, so wie Hacker sie über das Sparpaket fordert, wäre angemessen. Leider verfolgt der OB eine andere Strategie“, ärgert sich Jörg. Das Röspel jetzt die parteipolitische Karte zieht und versucht, einzelne Mitglieder des Theaterfördervereins zu isolieren, fällt ihm letztlich selbst auf die Füße. Denn es war die CDU/FDP-Regierung, die fünf Jahre lang nichts für die Theater des Landes getan hat.
|
 |

Wolfgang Jörg
|
|