|
Hagen, den 27. August 2010
Vielfältige Bildung - Abgeordnete besuchen Einrichtungen in Hagen
Das Thema Bildung mit seinen vielfältigen Facetten stand im Mittelpunkt von Gesprächen, die die Europaabgeordnete Birgit Sippel gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten René Röspel in Hagen führte.
Der Leiter der Jugendbildungsstätte Berchum, Paul Gaffron, gab einen Einblick in die Jugendbildungsarbeit seiner Einrichtung und verwies insbesondere auf das mit EU-Mitteln geförderte Netzwerkprojekt East-West-East. Birgit Sippel: „Projekte wie East-West-East sind wichtig. Sie tragen zum gegenseitigen Kennenlernen und Verständnis zwischen Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen bei.“ Sippel sagte den Vertretern der Jugendbildungsstätte ihre Unterstützung bei ihren Planungen für ein neues Projekt im Rahmen des Programms ‚Jugend in Europa‘ sowie für Gruppenfahrten nach Brüssel zu.
Hochschulentwicklung und Hochschulmarketing waren Themen bei der FernUniversität in Hagen. Diese wird ab dem kommenden Wintersemester größte Universität Deutschlands sein, mit zusätzlichen Standorten in Österreich, der Schweiz, Ungarn und Russland. Im Gespräch mit den Vertretern der Hochschule, Jochen Hölle-Kölling und Susanne Bossemeyer, ging es auch um die Struktur der Studentenschaft. Der größte Teil der Studentinnen und Studenten lernt in Vollzeit, aber auch Berufstätige haben Zugang zur FernUniversität. Auch eine aktuelle Forderung ist hier längst umgesetzt: Der Zugang zum Studium ohne Abitur. Birgit Sippel: „Lebensbegleitendes Lernen für alle ist hier ebenso selbstverständlich wie virtuelle Mobilität auch über Grenzen hinweg. Gerade diese Aspekte gilt es weiter zu fördern und auszubauen.“
Die agentur mark initiiert und begleitet insbesondere auf die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ausgerichtete Projekte, von denen viele mit europäischen Mitteln finanziert werden. Geschäftsführer Erik O. Schulz und seine rund 17 Mitarbeiter entwickeln eigene Projektideen; vor allem aber kommen Projekte aus den Kontakten mit den örtlichen Unternehmen und deren spezifischen Anforderungen zustande. Birgit Sippel: „Die Fördermittel, die in die Projekte der agentur mark fließen, sind gut eingesetzt. Die Projekte bieten Beschäftigten die Chance, sich beruflich (weiter) zu qualifizieren, ihre Potentiale zu entwickeln und zu stärken. Diese Potentiale nutzen den Betrieben und tragen dazu bei, den regionalen Produktionsstandort zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
|
 |

Birgit Sippel und René Röspel mit Paul Gaffron vor dem Gebäude der esw
|
|