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Hagen, den 02. Mai 2005
Wolfgang Jörg: "Rettet unsere Schulen vor der CDU"
„Die CDU missbraucht unsere Schulen für den Wahlkampf." So kommentiert der SPD-Landtagskandidat Wolfgang Jörg die Plakatkampagne der Christdemokraten. Mit dieser Wahlkampfaktion wolle die Union davon ablenken, dass sie schul- und bildungspolitisch nichts zu bieten habe, erklärte Wolfgang Jörg. Entweder habe sie keine Konzepte oder sie laufe der Entwicklung in Nordrhein-Westfalen hinterher, wie im Falle der von der SPD initiierten Ganztagsschulen. Deshalb müsse es richtig heißen: "Rettet unsere Schulen vor der CDU".
“Die Opposition will keine sachliche Auseinandersetzung. Ihr geht es einzig und allein um Stimmungsmache und Desinformation“, stellte Jörg fest. So behaupteten Rüttgers und Co., in Nordrhein-Westfalen würden Lehrerstellen abgebaut. In Wahrheit habe das Land in dieser Legislaturperiode rund 4100 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen. Alleine in Hagen wurden zu Beginn dieses Schuljahres 31 neue Lehrerinnen und Lehrer unbefristet sowie 7 weitere befristet (als Schwangerschaftsvertretung usw.) eingestellt. Während allein mit dem Doppelhaushalt 2004/2005 Finanzmittel für 1000 zusätzliche Lehrerinnen und Lehrer bereitgestellt worden seien, habe hingegen das CDU-regierte Hessen im letzten Jahr 1000 Lehrerstellen gestrichen.
Die CDU sei nicht ehrlich, das zeige sich auch an anderen Beispielen. Noch 1998 habe sie erklärt, die selbstständige Schule sei eine Schule der Beliebigkeit. Im Wahlprogramm fordere sie dagegen mehr selbstständige Schulen. Im selben Wahlprogramm verspreche sie ab 2005 "nach und nach" 4000 neue Lehrerstellen. Im Haushaltsausschuss des Landtages dagegen habe sie einen sofortigen und generellen Einstellungsstopp beim Land gefordert. Wolfgang Jörg: "Damit wäre kein Ersatz mehr für ausscheidende Lehrerinnen und Lehrer möglich gewesen, das hätte rund 5000 weniger Lehrerinnen und Lehrer pro Jahr bedeutet." Weil jede freiwerdende Lehrerstelle in NRW neu besetzt werde, so der SPD-Kandidat, habe das Land NRW von 2000 bis 2005 rund 30000 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt. Nordrhein-Westfalen sei das einzige Bundesland, in dem die Ausgaben für die Schule seit 1999 um 17 Prozent gestiegen seien. Jörg: „Das ist unser Beitrag gegen Unterrichtsausfall, für mehr individuelle Förderung und für eine gute Zukunft unserer Kinder.“
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