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Hagen, den 03. August 2010
Stellungnahme des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD im Unterbezirk Hagen Gerd Homm
Mehr Ausbildung und Arbeit für die Jugend
Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD-Unterbezirk Hagen, Gerd Homm, zeigt sich trotz rückläufiger Zahlen bei den arbeitslosen Jugendlichen besorgt über die Lage auf dem Ausbildungsmarkt: "Immer noch sind Jugendliche in besonderer Weise von Arbeitslosigkeit betroffen. Der beste Schutz gegen Arbeitslosigkeit besteht nach wie vor in einem guten Schul- und Berufsabschluss."
Trotz wieder ansteigender Konjunktur entziehen sich seiner Meinung nach immer mehr Unternehmen ihrer Ausbildungspflicht. Homm: "Weniger als 25 Prozent aller Betriebe bilden heute noch aus. Unternehmen, die nicht ausbilden, handeln unverantwortlich, denn die Berufsausbildung bleibt zuallererst die Aufgabe der Wirtschaft." Die AfA-Hagen ruft daher alle Hagener Unternehmen auf, sich stärker für die Ausbildung junger Fachkräfte zu engagieren.
Wenn auch 2006 die Partner im Ausbildungspakt mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt hätten, müsse der Pakt nach Ansicht der AfA dringend weiterentwickelt werden um den Lehrstellenmangel nachhaltig zu beseitigen. Gerd Homm: "Die Wirtschaft muss in 2010 verpflichtet werden, 'zusätzliche' und nicht nur 'neue' Ausbildungsplätze zu schaffen." Sollte in 2010 der Ausbildungspakt für mehr Ausbildungsplätze nicht greifen und weiterhin viele junge Menschen keine Chance auf einen Ausbildungsplatz haben, so fordert der Arbeitnehmerflügel der Hagener SPD für das Jahr 2011 die Einführung einer Ausbildungsplatzabgabe.
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Gerd Homm
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