|
Mönchengladbach, den 27. Januar 2011
Hans-Willi Körfges: Generalrevision des KiBiz - Betroffene zu Beteiligten machen
"Für uns ist es wichtig die Diskussion mit den Betroffenen als eigentliche Experten zu führen. Mit den Eltern, Erzieherinnen und Erziehern und den Trägern. Und das nicht nur heute, sondern auch in den nächsten Jahren", begrüßte Hans-Willi Körfges, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, die Gäste in den Räumen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Rheydt. Mit dem Hagener Abgeordneten Wolfgang Jörg, kinder- und jugendpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, konnte Körfges einen ausgewiesenen Experten zum Thema des Abends: "Die Generalrevision des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz)" willkommen heißen.
In seinem Eingangsstatement wies Jörg zunächst auf Probleme hin, die durch die KiBiz-Gesetzgebung der schwarz-gelben Vorgängerregierung verursacht worden seien. "Durch Untersuchungen wissen wir, dass wir gegenwärtig in keinem Bereich gut aufgestellt sind. Viel zu wenige Einrichtungen verfügen über einen ausreichenden Personalschlüssel, so bleibt für die eingeforderte Bildung zu wenig Zeit. Die alte Landesregierung hat erhebliche Kosten auf die Städte und Gemeinden abgewälzt, zudem sind für den Ausbau der Betreuung von Unter-Dreijährigen Gelder in Aussicht gestellt worden, die dann kurzfristig gestoppt wurden."
"Wir werden zum Kindergartenjahr 2011/2012 die größten Ungerechtigkeitsspitzen mit einem fünf Punkte Programm entschärfen", so der SPD-Politiker weiter. "Dieses beinhaltet die Beitragsfreiheit des letzten Kita-Jahres vor der Einschulung, mehr Kinderpflegerinnen und Ergänzungskräfte für die Betreuung von unter Dreijährigen, die Ausbildung von 1.000 zusätzlichen Berufspraktikantinnen und -praktikanten, den Ausbau von Familienzentren sowie die Stärkung der Elternmitwirkung."
"Wenn der Gesetzentwurf vorliegt, laden wir sie alle zu einer weiteren Veranstaltung ein. Wir wollen mit ihnen - den Experten vor Ort - das weitere Vorgehen diskutieren und so aus Betroffenen Beteiligte machen", so Körfges abschließend.
|
 |

Hans-Willi Körfges
|
|