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Johannes Hanussek aus Hagen beim 3. Jugend-Landtag

Hagen/Düsseldorf, den 11. Oktober 2010


181 neue Abgeordnete als "Wochenendvertretung"
Johannes Hanussek aus Hagen war beim 3. Jugend-Landtag dabei

Vom 07. bis 09. Oktober 2010 fand in Düsseldorf bereits zum dritten Mal der Jugend-Landtag statt, bei dem 181 Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren aus ganz NRW die Rolle der Abgeordneten übernehmen. "Die Arbeit eines Abgeordneten hautnah erleben" - so könnte man das Programm, das sich der Landtag gemeinsam mit Teilnehmern des letztjährigen Jugend-Landtags ausgedacht hat, zusammenfassen. Im Rahmen eines Planspiels beschäftigten sich die Jugend-Abgeordneten genauso wie echte Parlamentarier in ihren Fraktionen und Arbeitskreisen, in Ausschüssen, Expertenanhörungen und natürlich im Plenum mit den unterschiedlichsten Themen. Aus Hagen war Johannes Hanussek dabei, der quasi als „Wochenendvertretung“ den Platz von Wolfgang Jörg einnahm.

In diesem Jahr beschäftigten sich die Jugendlichen mit den Themen "Europa voran bringen" (Europa-Tag, Europa-Fahnen, Auslandspraktika, verstärkte Schulbesuche in den Kulturhauptstädte Europas etc.) und "Schulen sollen Ehrenämter fördern" (Ehrenamtliche Tätigkeiten auf dem Zeugnis, soziale Praktika, Ehrenämter im Unterricht, Ehrenamtspreise). Neben diesen, von einigen Teilnehmern aus dem Jahr 2009 vorbereiteten Themen konnten die Teilnehmer jedoch auch selbst Themen in Form einer "Aktuellen Viertelstunde" beantragen und debattieren.

Für Johannes Hanussek haben sich die drei Tage gelohnt: „Es war eine gute Erfahrung, mit so vielen an Politik interessierten Jugendlichen hier im Landtag zu diskutieren. Die drei Tage haben mir gezeigt, dass die Arbeit in einem Parlament ziemlich zeitaufwendig ist.“ Der 18jährige Schüler, der zur Zeit an der Käthe-Kollwitz-Schule das Fachabitur Sozial macht, fand es sehr interessant, einmal zu erleben, wie der Arbeitsalltag eines Abgeordneten aussieht. „Ich habe zwar schon ein wenig Erfahrung bei den Kinder- und Jugendräten gesammelt, aber das hier ist doch etwas anderes. Zu den vorbereiteten Themen wurden Experten für öffentliche Anhörungen eingeladen. Fraktionstreffen, Ausschüsse und Arbeitskreise – das Arbeitspensum ist hoch, eine Sitzung jagt die nächste.“ Neben der Gremienarbeit des Jugend-Landtags gehörten auch ein Parlamentarischer Abend sowie ein „Markt der Möglichkeiten“, bei dem sich Institutionen, Stiftungen und Jugendorganisationen der Parteien vorstellten, zum Rahmenprogramm. Und erstmalig gab es in diesem Jahr zum Abschluss einen Jugend-Gottesdienst – entstanden auf Antrag des Jugend-Landtags vom letzten Jahr.

Wolfgang Jörg zeigt sich begeistert über die Jugendlichen und ihre anspruchsvolle Debattenkultur: „Die jungen Leute setzen sich hier intensiv und verantwortungsvoll mit den politischen Themen auseinander. Jetzt sind wir Abgeordneten gefragt, uns ernsthaft mit den Ergebnissen des 3. Jugend-Landtags auseinanderzusetzen.“ Denn die Beschlüsse der Jugendlichen, so versichert der kinder- und jugendpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, werden schon bald in den Ausschüssen des echten Landtags auf der Tagesordnung stehen.


Johannes Hanussek mit Wolfgang Jörg