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Hagen, den 22. Juli 2011
Initiative zum Schutz der ha.ge.we
„Die ha.ge.we darf nicht verkauft werden!“ Mit diesen klaren Worten schaltet sich der Hagener SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg in die erneute Debatte um den Verkauf der ha.ge.we ein. „Wir haben in der Diskussion vor zehn Jahren mit Mietern, Mietervereinen, Grünen und natürlich der SPD einen großen Erfolg erzielt: Der Rat hat den Verkauf der ha.ge.we final abgelehnt. Auch CDU und FDP stimmten damals mit. An der Erkenntnislage von damals hat sich bis heute nichts geändert.“
Die Folgen aus einem Verkauf des städtischen Eigentums sind in vielen Städten, die diesen Privatisierungswahn mitgemacht haben, deutlich zu erkennen: Steigende Mietspiegel und die Verringerung der finanziellen Mittel für die Instandhaltung der Wohnungen. Mit einer schrecklichen Konsequenz: Die Menschen wandern ab. Das wäre für die demographische Entwicklung unserer Heimatstadt eine Katastrophe.
Gemeinsam mit den Mitstreitern von damals kündigt Wolfgang Jörg einen heißen Herbst für den Oberbürgermeister an, falls er an seinen Plänen festhält. Jörg: „Wir haben als Sozis damals voll hinter der Initiative gestanden und die Kontakte bestehen bis heute. Am vergangenen Donnerstag haben sich die Mitstreiter von 2001/2002 getroffen und beschlossen, die Initiative zum Schutz der ha.ge.we wieder aufleben zu lassen. Ich unterstütze das voll und werde im Rahmen meiner Möglichkeiten alles tun, dass die ha.ge.we weiter bestehen wird.“
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Initiative zum Schutz der ha.ge.we. v.l.n.r.: Helmut Moers, Herbert Böcker, Betriebsratsvorsitzender Jörg Schledorn, Horst Tropitz und Wolfgang Müller
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