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Hagen, den 19. Juni 2009
Fasbender-Ausstellung im Landtag wird verlängert
Die ursprünglich nur bis Juni geplante Ausstellung "Kinderbilder": Utopische Orte - Malerei des 1957 in Hagen geborenen Künstlers Andreas Fasbender wird noch zum 07. Juli 2009 im Foyer der SPD-Landtagsfraktion zu sehen sein. Der Hagener Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg, der die Ausstellung vermittelt hatte, zeigt sich erfreut über die Verlängerung.
"Was sind die spezifischen Bedingungen menschlicher Kreativität, wie sehen heute deren ursprüngliche Äußerungen aus? Warum sind Bilder wichtig? Wann wird ein Gebilde zum Bild? Worin besteht der Zusammenhang von Bildschöpfung und Bildung?" Diese Fragen sind alles andere als neu. Jedoch: Andreas Fasbender hat im Zusammenwirken mit Kindern bildnerische Prozesse eingeleitet, deren Ergebnisse neues und anschauliches Diskussionsmaterial zu diesen Fragen liefern können, und die nun im Landtag ausgestellt sind. Ein wesentlicher Teil der Bilder entstand unter der Mitwirkung seiner 2001 geborenen Tochter seit Beginn ihres zweiten Lebensjahres.
Andreas Fasbender studierte Malerei an der Staatlichen Kunstakademie in Münster sowie Philosophie an der Wilhelms-Universität, ebenfalls in Münster. Der seit 1994 in Berlin lebende Künstler hatte u.a. im Goethe-Institut in Paris, dem Diözesanmuseum Paderborn sowie in Berlin, Neapel, Bukarest, Lille und Sydney viel beachtete Einzelausstellungen. Seine Arbeiten sind in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, u.a. im Haus der Geschichte in Bonn, im Museum of Contemporary Art in Sydney und im Karl-Ernst-Osthaus-Museum in Hagen.
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