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Dehm ist unrealistisch

Hagen, den 15. September 2010



Wolfgang Jörg: Dehm ist unrealistisch

„Es kann schon nachdenklich machen, dass Herr Dehm die Zukunft des Theaters an Landesmittel knüpft. Zumal er genau weiß, dass die von ihm geforderten 20% absolut unrealistisch sind“, kommentiert der SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Jörg die Pläne von Oberbürgermeister Jörg Dehm zur Zukunft des Hagner Theaters. „Ich habe die größten Bedenken, dass er seine eigene Verantwortung auf das Land abschieben will“, so Jörg. Immerhin sei es Jörg Dehm gewesen, der in den Wahlkämpfen immer wieder darauf hingewiesen habe, dass Hagen seine finanziellen Probleme nur alleine lösen könne. „Das er nun anders redet und handelt, als er es vor seiner Wahl getan hat, macht ihn unglaubwürdig“, so Jörg.

Der Rat der Stadt sollte wissen, dass die neue Landesregierung mit dem „Stärkungspakt Stadtfinanzen“ den notleidenden Kommunen helfen wird. Aber das dabei eine einzelne Maßnahme in einer Stadt mit fast vier Millionen Euro gefördert wird, ist nicht absehbar. Dies wäre auch unter einer CDU-Regierung undenkbar gewesen. „Ich kenne das Sparpaket von Jörg Dehm noch nicht. Wenn aber seine Vorschläge nach dem gleichen Muster wie beim Theater gestrickt sind, dann werden wir einen heißen Herbst in Hagen erleben“, befürchtet Wolfgang Jörg.


Wolfgang Jörg