Ich wurde am 24. Januar 1963 in Hagen geboren und bin in Hagen-Wehringhausen groß geworden. Meine ganze Kindheit und Jugend über habe ich dort verbracht und daher bin ich bis heute noch diesem Stadtteil tief verbunden. Viele meiner Freunde und Bekannten wohnen immer noch dort und auch die Pelmke ist ein Ort, den ich immer wieder gerne aufsuche.
Im Jahr 1983 erwarb ich die Fachhochschulreife und besuchte die Fachhochschule Dortmund, an der ich mich zum Diplom-Sozialarbeiter ausbilden ließ. Vor meiner Wahl in den Landtag von Nordrhein-Westfalen war ich lange Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter meines Vorgängers Wilfried Kramps, der im Jahr 2005 nach 20 Jahren politischer Tätigkeit für die Stadt Hagen nicht mehr als Landtagskandidat antrat.
1985 wurde ich Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Von September 2004 bis Dezember 2006 war ich Mitglied im Rat der Stadt Hagen, was ich in den Jahren 1994 bis 1999 schon einmal war. Ich war Vorsitzender des Hagener Kultur- und Weiterbildungsausschusses (KWA) sowie Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) und im Jugendhilfeausschuss (JHA) und außerdem Vorsitzender des Aufsichtsrates der Hagener Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (ha.ge.we). Bis zu meiner Wahl in den Landtag von Nordrhein-Westfalen, dem ich seit dem 08. Juni 2005 offiziell angehöre, war ich stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Hagen sowie Vertreter der Stadt Hagen im Regionalverband Ruhr (RVR). Von diesen Funktionen bin ich allerdings aus Zeitgründen zurückgetreten.
Von 2005 bis 2009 war ich Vorsitzender der SPD in Hagen. Bereits zuvor war ich lange Jahre Mitglied im Hagener SPD-Unterbezirksvorstand und einige Zeit auch stellvertretender Vorsitzender. Da ich viele Jahre lang in der Hagener Innenstadt gewohnt habe, gehöre ich dem SPD-Ortsverein Mittelstadt an, in dessen Vorstand ich ebenfalls einige Zeit mitgearbeitet habe.
wollten Sie schon immer mal wissen, was ich als Ihr Landtagsabgeordneter in den vergangenen fünf Jahren für meinen Wahlkreis, also auch für Sie, gemacht habe?
Meine Bilanz habe ich hier so knapp wie möglich zusammengefasst, um Ihnen einen Überblick zu geben:
Wolfgang Jörg
Meine Ausschüsse im Landtag NRW (14. WP)
Ausschuss für Generationen, Familie und Integration (ordentl. Mitglied, Sprecher der SPD-Fraktion)
An 149 Plenarsitzungen, 171 Ausschusssitzungen, 25 Sitzungen der Enquetekommission III habe ich teilgenommen. Dazu kamen wöchentliche Fraktionssitzungen sowie regelmäßige Sitzungen von Arbeitskreisen zur Vorbereitung der Ausschusssitzungen.
631 Petitionen habe ich in ganz NRW, davon 92aus Hagen, als zuständiges Petitionsausschussmitglied betreut.
Seit Ende 2006 bin ich kinder- und jugendpolitischerSprecher der SPD-Landtagsfraktion und leite den zugehörigen Arbeitskreis.
Im Plenum habe ich 25 Reden gehalten.
Ich habe 36 Kleine Anfragen an die Landesregierung gestellt.
Im Landtag haben mich über 1.700 Menschen aus unserer Stadt besucht.
8 junge Menschen haben als Praktikanten bei mir einen Eindruck bekommen, wie Politik funktioniert.
Seit ich Abgeordneter bin, habe ich über 3.000 Termine in ganz NRW wahrgenommen und dabei mehr als 95.000 Kilometer zurückgelegt.
Stand: April 2010
Dafür stehe ich mit meinem Namen:
Bildung darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen: Kindergartenbeiträge und Studiengebühren gehören abgeschafft.
Arbeitsplätze sind für die Entwicklung unserer Stadt von zentraler Bedeutung: Bestehende Arbeitsplätze müssen gesichert, neue geschaffen werden.
Viele Kosten wurden in den letzten Jahren vom Land auf die Städte abgewälzt. Diese kommunalfeindliche Politik muss aufhören.
Starke Schultern können mehr tragen als schwache: Wir brauchen eine solidarische Gesellschaft.