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Wolfgang Jörg MdL - Ihr Landtagsabgeordneter für Hagen

Kein Kind zurücklassen

Wir wollen jedem Kind alle Chancen geben. Das ist eine Herkulesaufgabe. Denn bislang entscheiden allzu oft nicht Talent und Potenzial über die Zukunft der Kinder, sondern Einkommen oder Herkunft der Eltern. Damit finden wir uns nicht ab! Mit jedem Kind, das mitgenommen wird, gewinnt unsere Gesellschaft einen Facharbeiter, eine Ingenieurin oder einen Unternehmermehr. Wichtiger noch: Ein weiterer Mensch bekommt die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben. Dafür stellen wir die richtigen Weichen in NRW.

Wir wollen kein Kind zurücklassen. Jedes Kind hat einen Anspruch auf eine eigene selbstbestimmte Zukunft. Wir können uns die Vergeudung von Talenten und Begabungen nicht mehr leisten.

Ob es die soziale Ungleichheit ist oder die hohe Zahl der Langzeitarbeitslosen - viele Probleme in NRW sind die Spätfolgen eines gesellschaftlichen Missstandes: Bildungsarmut. Sie raubt zu vielen Menschen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben, sie bremst die Entwicklung unserer Wirtschaft. Und sie ist zudem noch extrem teuer, die Reparaturkosten sind immens. Das haben wir erkannt und das werden wir ändern.

Wir wollen, dass jedem Kind in NRW alle Wege offen stehen. Jedes Mädchen, jeder Junge soll den Weg einschlagen können, der seinem Können und seinem Fleiß entspricht. Der Weg darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Seit unserem Regierungsantritt im Jahr 2010 beseitigen wir Ungerechtigkeiten im Bildungssystem.

Wir setzen uns für eine vorbeugende Familien-, Sozial- und Bildungspolitik von der Kindertagesstätte bis zur Hochschule ein. Denn wir wissen: Vorbeugung lohnt sich und hilft spätere Reparaturleistungen zu vermeiden. Deshalb haben wir den Ausbau des längeren gemeinsamen Lernens im Schulkonsens verankert. Wir setzen das Motto "Kein Kind zurücklassen" in konkrete Politik um: Wir haben die Gebühren für das Studium und das letzte Kindergartenjahr abgeschafft; wir haben die Sekundarschule eingeführt und haben dieses Modellprojekt aus der Taufe gehoben.

Doch unser Anspruch geht noch weiter: Wir wollen nicht nur mehr Bildungsgerechtigkeit. Wir wollen die beste Bildung - und zwar für alle Kinder. Davon profitieren auch ihre Eltern. Was nutzen erste Erfolge im Beruf, wenn sie für eine Familiengründung wieder aufgegeben werden müssen. Aus diesem Grund knüpfen wir ein Netz aus Bildungs- und Betreuungsangeboten, das jungen Eltern mehr Sicherheit in der modernen Arbeitswelt gibt. Wir leisten unseren Beitrag dazu, dass die Sorge um die bestmögliche Bildung für ihre Kinder und der Zeitdruck geringer ausfallen und die Kosten nicht überhand nehmen.

Wir sind noch nicht am Ziel, aber die ersten Erfolge sind sichtbar: Immer mehr Kinder erhalten immer bessere Bildungschancen.

Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen"

Zusammen mit der Landesregierung verfolgen wir eine Politik der Vorbeugung. Beispielhaft dafür ist das Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor".

Gemeinsam mit der  Bertelsmann Stiftung wollen wir in Nordrhein-Westfalen die Weichen für eine bessere Bildungs- und Vorbeugungsarbeit stellen. Im Mittelpunkt steht der Auf- und Ausbau von kommunalen Präventionsketten – von der Geburt bis zum Eintritt in das Berufsleben.

Dazu gehören unter anderem

  • präventive Leistungen im Bereich der Frühen Hilfen,
  • Unterstützungen im Übergang Schule und Beruf,
  • Beratungsleistungen für Familien oder auch die
  • Kooperation so unterschiedlicher Bereiche wie Schule, Gesundheitswesen, Kultur, Freizeit, Sport und eben auch Familie.

Wir dürfen uns nicht erst dann um Kinder und Jugendliche kümmern, wenn sie in eine Notlage geraten sind, sondern müssen so früh wie möglich dafür sorgen, dass sie erst gar nicht in Not geraten. Es muss deshalb vor allem um jene Kinder gehen, die - aus welchem Grund auch immer - von Geburt an schlechte Startbedingungen hatten.

Bei "Kein Kind zurücklassen!" werden seit Anfang 2012 insgesamt 15 Städte und 3 Kreise dabei unterstützt, kommunale Präventionsketten aufzubauen. Gemäß dem Grundsatz "vorbeugen ist besser als heilen" sollen in den Modellkommunen die vorhandenen Kräfte und Angebote gebündelt werden. Auf diese Weise sollen spätere, aufwendige Interventionen in das Familienleben vermieden werden, die gleichzeitig die Kommunen haushaltlich immer stärker belasten.

Geschehen soll dies durch eine bessere Vernetzung und Koordination vor Ort, wobei wichtige Übergänge in der Kindheits- und Jugendphase in den Blick genommen werden. Dies kann der Wechsel von der Kindertagesstätte in die Schule sein, aber auch die Kooperation so unterschiedlicher Bereiche wie Schule, Gesundheitswesen, Kultur, Freizeit, Sport und eben auch Familie. Kinder dürfen in keiner Phase ihres Lebens zu Außenseitern und Einzelkämpfern werden, deren Lebenswege im schlimmsten Fall in Sozialhilfekarrieren und Kriminalitätsbiografien münden.

Zur Begleitung und Unterstützung der 18 Modellkommunen ist im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport eine zentrale Koordienierungsstelle eingerichtet worden. Sie unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung ihrer jeweiligen Ziele.

Das Modellvorhaben "Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor" ist in der ersten Phase bis 2015 angelegt. Beabsichtigt ist eine Fortsetzung bis 2020.

 
 

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